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Forschung und Entwicklung

Anwendung & Nutzen

Das Trike ist ein innovatives Fahrzeug mit modernster Antriebstechnik. Ohne Kette und Getriebe, denn die Elektromotoren mit je 1,5 kW Leistung sind im Hinterrad integriert. Das spart Platz, Geräusche, Energieverluste, Verschleiss und Kosten. Das Fahrzeug offenbart seine Stärken souverän beim Fahren: es gibt Strom - statt Gas - der lautlose Antrieb, flotte Beschleunigung und das einfache Handling begeistern.

Wichtigste Vorteile: leise, sauber, vibrations- und abgasfrei. Keine Standzeiten durch Nachladen der Batterie, die Katuschen können schnell ausgetauscht werden.

Diese Eigenschaften prädestinieren das Fahrzeug für umweltsensible Einsatzgebiete zur Nutzung als Zug- und/ oder Transportfahrzeug. Durch modulare Zusatzfunktionen werden die Einsätze in Bereichen wie Reinigung, Materialtransport, Postzustellung oder Versorgung ermöglicht.

Innovation & Effizienz

Im Rahmen des NEMO-Netzwerks Hydro mobile entwickeln sächsische KMU mit Förderung des BMWi u.a. ein innovatives Kleinmobil: TRIKE mit elektrischem, auf Brennstoffzellen basierenden, Antrieb.

Nach Fertigstellung eines Prototypen Anfang 2010 und dessen Erprobung, ist die Fertigung einer ersten Kleinserie (10-20 Fahrzeuge) und deren Einsatz bei einem Flottenbetreiber vorgesehen.

Die Versorgung der Fahrzeuge mit Wasserstoff, erfolgt mit Wechselkartuschen - eine mobile Infrastruktur für die Versorgung wird parallel im Projektnetzwerk entwickelt.

Durch die effiziente Nutzung der emissionsfreien Energieform wollen wir die Schadstoffbelastung im Freistaat Sachsen verringern und als gutes Beispiel das Umweltbewusstsein voran treiben.

Video:

Technologie & Funktion

Das Power Modul beinhaltet einen luftgekühlten Brennstoffzellenstack in PEM (Proton Exchange Membrane) Technologie. Durch die Reaktion von Wasserstoff mit Luftsauerstoff erzeugt das Modul eine elektrische Leistung von bis zu 1200 W bei unregulierter Gleichspannung.

Die wichtigsten Peripheriekomponenten sind bereits integriert: Luftkompressor, Kühllüfter, Befeuchter, Ventile, Druckminderer und Systemsteuerung.

  • Testfahrt zur Ermittlung der Lastkurve anhand eines vorher gewählten Streckenprofils
  • Vorraussetzung für die Dimensionierung der Komponenten (Brennstoffzelle, Steuerung, Leistungsspeicher, Wasserstofftank)
  • Dazu wurden das Fahrzeug mit von außen unsichtbarer Messtechnik einen sog. „Datenlogger“ ausgestattet. Strom und Spannung werden im Sekundentakt gemessen und aufgezeichnet und können am Computer ausgewertet werden.
  • Besonderheit ”Stromnadeln“ im Anfahrmoment
  • „negative“ Leistung bei Bergabfahrt
  • Potential für Rekuperation

  • Praktische Arbeiten an der Brennstoffzelle
  • Gut zu erkennen ist der Stack der Feuchtetauscher mit dem Schlauch für den Wasseraustritt sowie das Lüftergehäuse
  • Test des Start- und Betriebsverhaltens anhand der Systemsoftware und Beobachtung von Prozessparametern
  • Die Brennstoffzelle neben dem selbstentwickelten Schutzgehäuse für den Straßeneinsatz
  • Vor der praktischen Erprobung „draußen“ sind umfangreiche Versuchsreihen im Technikum zu absolvieren
  • Die Akku Pakete werden durch die Brennstoffzelle ersetzt
  • Optimale Arbeitsbedingungen im Technikum. Der Grundkörper des Trikes staht auf dem Tisch
  • Im Vergleich zu den ursprünglich verwendeten Akkus ist die Brennstoffzelle mit einem fünftel ein Leichtgewicht

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite des Entwicklungsnetzwerk/ Brennstoffzellenapplikationen

» www.h2-mobile.de

 
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